Sie suchen einen erfahrenen Therapeuten für die Chelattherapie in Mainz? In meiner Naturheilpraxis im curaparc campus Mainz arbeite ich nach einem strukturierten Konzept für die Diagnostik und Behandlung chronischer Erkrankungen und Beschwerden. Die Chelattherapie ist darin ein wichtiger Baustein. Als Heilpraktikerin begleite ich Sie bei der Schwermetallausleitung, von der ersten Laboruntersuchung bis zur abschließenden Kontrolle.
Was ist eine Chelattherapie?
Die Chelattherapie ist ein Verfahren zur Ausleitung von Schwermetallen aus dem Körper. Dabei werden per Infusion sogenannte Chelatoren eingesetzt. Diese Substanzen binden eingelagerte Metalle, die anschließend über die Nieren ausgeschieden werden.
Im Chelat-Protokoll nach Korinna Kissel kombiniere ich vier Chelatoren mit weiteren Zusätzen, etwa zur Förderung der Durchblutung und zum Schutz vor oxidativem Stress. Nach meiner Erfahrung reicht ein einzelner Chelator für eine gründliche Schwermetallausleitung oft nicht aus.
Ursachen einer Schwermetallbelastung
Schwermetalle begegnen uns im Alltag häufiger, als viele denken. Zu den möglichen Quellen gehören zum Beispiel:
- Zahnfüllungen aus Metall, etwa Amalgam
- Zigarettenrauch, auch als Passivrauch, der unter anderem Cadmium, Blei und Arsen enthält
- Fisch, vor allem große Raubfische wie Thunfisch oder Schwertfisch, die Quecksilber anreichern können
- Reis und Reisprodukte, die Arsen enthalten können
- Alte Wasserleitungen aus Blei, wie sie in manchen Altbauten noch vorkommen
- Emissionen von Laserdruckern, deren Toner zum Beispiel zinnorganische Verbindungen enthalten kann
- Lebensmittelverpackungen und allgemeine Umweltbelastungen
So können sich im Körper Schwermetalle wie Quecksilber, Blei, Cadmium, Arsen, Aluminium oder Zinn ansammeln. Wird die Schwermetallbelastung zu hoch, können die körpereigenen Entgiftungssysteme überfordert sein.
Mögliche Folgen für den Körper
Schwermetalle können sich in den Körperzellen einlagern und deren Funktion beeinträchtigen, unter anderem die der Mitochondrien, der Energiekraftwerke unserer Zellen. Die Leistungsfähigkeit kann dadurch nachlassen. Viele Betroffene berichten von anhaltender Müdigkeit trotz ausreichend Schlaf, von Konzentrations- und Gedächtnisproblemen, wiederkehrenden Infekten oder Schmerzen. Für Blei ist zudem ein Zusammenhang mit Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen beschrieben. Schwermetalle können daher ein Baustein sein, wenn Beschwerden sich nicht eindeutig erklären lassen. Eine gezielte Schwermetallausleitung kann hier ansetzen.
Ablauf der Chelattherapie in meiner Praxis
Die Chelattherapie folgt bei mir einem klaren, strukturierten Ablauf. So stelle ich sicher, dass Ihr Körper gut vorbereitet ist und die Schwermetallausleitung sicher und individuell abgestimmt erfolgt.
- Voruntersuchung: Vor der ersten Behandlung prüfe ich im Rahmen meiner Labordiagnostik gezielt einige Blutwerte, um eine sichere Schwermetallausleitung zu gewährleisten. Dabei achte ich auch auf Belastungen mit anderen Giftstoffen, etwa mit Mykotoxinen aus Schimmelpilzen. Viele Mykotoxine können Enzyme in der Leber stören und dadurch den Schwefelstoffwechsel beeinträchtigen. Schwefelhaltige Chelatoren werden dann oft schlecht vertragen. Liegt eine solche Belastung vor, behandle ich diese zuerst..
- Vorbereitung des Körpers: Bevor die Chelattherapie beginnt, bereite ich Ihren Körper gezielt mit Mikronährstoffen vor: zum Aufbau der Leber, zur Entsäuerung und zur Stärkung der Mitochondrien. So können Ihre Organe der Belastung durch die Ausleitung gut standhalten und die gebundenen Metalle gut ausscheiden. Auch während der Therapie begleite ich Sie mit Mikronährstoffen, pflanzlichen oder homöopathischen Präparaten.
- Erste Behandlung mit Schwermetalltest (Provokationstest): Sie erhalten insgesamt fünf Infusionen in etwa zwei bis drei Stunden. Anschließend wird Ihr gesammelter Urin im Labor auf Schwermetalle untersucht. So wird sichtbar, welche Metalle ausgeschieden wurden.
- Individuelle Therapie: Auf Grundlage des Befunds stelle ich die Kombination der Chelatoren für Sie zusammen. Es folgen etwa zehn weitere, auf Sie abgestimmte Chelat-Infusionen.
- Kontrolle: Danach wird der Urin erneut im Labor untersucht, sodass sich der Verlauf Ihrer Schwermetallausleitung dokumentieren lässt.
Da Chelatoren neben belastenden Metallen auch wichtige Spurenelemente wie Eisen, Zink, Kupfer, Mangan und Selen binden, sind Laborkontrollen vor und während der Chelattherapie unverzichtbar.
Ihre Zeit im Infusionsraum
Gerade die erste Behandlung dauert etwas länger. Deshalb soll sie für Sie so angenehm wie möglich sein. Sie nehmen in unserem ruhigen, modern gestalteten Infusionsraum in Mainz in einem bequemen Sessel Platz, mit Blick ins Grüne. Mit gefiltertem Umkehrosmose-Wasser und bei sanfter Hintergrundmusik können Sie während der Infusion zur Ruhe kommen, lesen oder einfach durchatmen.
Häufige Fragen zur Chelattherapie
Wie erkenne ich eine Schwermetallbelastung?
Die Beschwerden sind oft unspezifisch, etwa Müdigkeit, Konzentrationsprobleme oder häufige Infekte. Klarheit bringt nur eine Laboruntersuchung. Ob ein Schwermetalltest für Sie sinnvoll ist, bespreche ich mit Ihnen im Erstgespräch.
Wie lange dauert eine Chelattherapie?
Die erste Sitzung mit dem Provokationstest dauert etwa zwei bis drei Stunden. Die genaue Dauer der weiteren Infusionen bespreche ich mit Ihnen vorab.
Wie viele Behandlungen sind für eine Schwermetallausleitung nötig?
Nach dem Provokationstest folgen meist etwa zehn weitere Infusionen. Wie viele es bei Ihnen sind, richtet sich nach dem Laborbefund und Ihrem Verlauf.
Muss ich mich vorbereiten?
Vor Beginn sind Blutuntersuchungen notwendig. Außerdem erhalten Sie vorab Mikronährstoffe, die Leber und Mitochondrien stärken und den Körper entsäuern, damit er gut auf die Ausleitung vorbereitet ist. Bitte bringen Sie vorhandene Laborbefunde und eine Liste Ihrer Medikamente mit. Alles Weitere bespreche ich mit Ihnen im Erstgespräch.
Warum kann die Chelattherapie nicht sofort beginnen?
Eine Schwermetallausleitung belastet vorübergehend die Entgiftungsorgane. Deshalb kläre ich vorher, ob Ihr Körper dafür bereit ist, und stärke ihn gezielt mit Mikronährstoffen. Liegt zum Beispiel eine Schwefelunverträglichkeit oder eine Belastung mit Mykotoxinen vor, behandle ich diese zuerst. So kann die Chelattherapie anschließend sicher und gut verträglich erfolgen.
Warum geht es mir nach der Chelattherapie nicht besser?
Manche Patienten haben bereits eine Chelattherapie gemacht und spüren danach keine Besserung. Dafür kann es verschiedene Gründe geben, zum Beispiel Unverträglichkeiten nach schwefelhaltigen Chelatoren, eine zusätzliche Belastung mit anderen Giftstoffen wie Mykotoxinen oder ein Mangel an wichtigen Mineralstoffen. Zudem reicht nach meiner Erfahrung ein einzelner Chelator oft nicht aus, um verschiedene Schwermetalle gründlich auszuleiten. Deshalb kläre ich diese Punkte vor Beginn der Schwermetallausleitung und stimme die Chelattherapie individuell auf Sie ab. Wenn Sie schon eine Chelattherapie hinter sich haben, sprechen Sie mich gern darauf an.
Sollte ich vorher Amalgamfüllungen entfernen lassen?
Das kläre ich individuell mit Ihnen. Bei Bedarf arbeite ich mit einer Zahnarztpraxis für Umweltzahnmedizin in Mainz zusammen.
Gibt es Nebenwirkungen?
Müdigkeit und Erschöpfung nach einer Infusion sind normal und klingen in der Regel wieder ab. Planen Sie nach der Behandlung deshalb am besten etwas Ruhe ein. Da auch wichtige Spurenelemente ausgeschieden werden, überwache ich Ihre Werte regelmäßig und gleiche sie gezielt aus.
Für wen ist die Chelattherapie nicht geeignet?
Eine Chelattherapie kommt unter anderem nicht in Frage bei:
- schwerer Niereninsuffizienz
- schwerer Herzinsuffizienz oder schweren Herzrhythmusstörungen
- schweren Lebererkrankungen
- einem ausgeprägten Aneurysma
- einer aktuellen oder früheren Tuberkulose
- Schwangerschaft
- einer Allergie gegen Chelatoren
Ob die Chelattherapie für Sie geeignet ist, prüfe ich vorab sorgfältig anhand Ihrer Vorgeschichte und Laborwerte.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen Leistungen von Heilpraktikern in der Regel nicht. Private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen erstatten je nach Tarif einen Teil. Bitte klären Sie das vorab mit Ihrer Versicherung.
Termin vereinbaren
Sie möchten wissen, ob eine Chelattherapie für Sie in Frage kommt? Vereinbaren Sie gern ein Erstgespräch in meiner Praxis in Mainz, online oder telefonisch unter 06131 4944455.
Folgende potentiell toxische (Schwer-)Metalle werden im Labor untersucht:
- Aluminium
- Arsen
- Barium
- Beryllium
- Blei
- Cadmium
- Caesium
- Cer
- Gadolinium
- Gallium
- Iridium
- Nickel
- Palladium
- Platin
- Quecksilber
- Rhodium
- Silber
- Tantal
- Thallium
- Titan
- Uran
- Wismut
- Zinn
- Zirkonium
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